07.02.12

Blauer Himmel, Schnee, kalt ... Ich habe kaum daran geglaubt, dass der Winter in diesem Jahr noch kommen würde. Ich gebe zu, ich fühle mich heimisch und überlege schon, ob ich meinen russischen Wintermantel aus dem Schrank holen sollte. Der dort schon seit Jahren hängt, weil es sonst viel zu warm ist.

Was ich an dem vergangenen Wochenende aber tatsächlich herausgeholt habe, ist die Spiegelreflexkamera meines Mannes. Ein paar Bilder möchte ich hier zeigen.

 

 

25.01.12

Heute wurde die 142. Ausgabe des Federwelt-Newsletters verschickt. Aktuelle Themen: "Der Spiegel" modifiziert die Bestsellerkriterien, "Enhanced eBooks" – Was ist das und braucht man das?, Thienemann-Verleger Klaus Willberg rückt ab von "All Age" und andere. Den Newsletter kann man HIER abonnieren.
Ich bin in der Rubrik "3 Fragen an ..." vertreten und plaudere ein wenig über meine Faszination für Sprachen, meinen schriftstellerischen Werdegang und meine zukünftigen Pläne:

 

24.01.12

Zu meinem Roman "Im Visier des Todes" ist bei Amazon nun auch der Trailer erschienen. Wer ihn im größeren Format sehen möchte, kann dies HIER tun. Lautsprecher einschalten!

17.01.12

Inzwischen läuft die Überarbeitung an meinem Roman „Im Visier des Todes“ auf Hochtouren, der Deadline-Druck macht sich ebenfalls bemerkbar – ich muss Ende Januar fertig werden. Obwohl die To-Do-Liste gar nicht so viele Punkte enthält, komme ich besonders im ersten Drittel sehr langsam voran. Es liegt vor allem an der Idee, eine Spannungsszene einzufügen, für die erst einmal Platz geschaffen werden sollte. Sprich, ein paar Kapitel mussten verschoben werden. Um den Überblick nicht zu verlieren, habe ich jedes Kapitel in Stichpunkten auf Kärtchen geschrieben und beobachtet, was passiert, wenn ich hier und da die Reihenfolge vertausche. Schließlich klappte alles wunderbar, die neue Spannungsszene ist drin und die bereits vorhandenen Kapitel wurden in die passende Reihenfolge gebracht. Ein Kapitel habe ich dennoch verloren – es musste gestrichen werden, weil es nicht mehr in den neuen Verlauf passte. Ausgerechnet das Kapitel, auf das ich mich am meisten vorbereitet und zwei Ratgeber durchgeackert habe. Aber wie sagte Stephen King einmal? Kill your darlings. Erstaunlicherweise hat das gar nicht weh getan, ein paar Minuten lang habe ich dem Kärtchen nachgetrauert, dann wanderte es in den Papierkorb.
Durch die Verschiebung musste ich die „Andock-Punkte“ neu durchdenken. Teilweise stimmte die Motivation der Figuren nicht mehr, weswegen ich nach neuen Ideen gesucht habe.
Aber nun sehe ich das Licht am Ende des Tunnels und hoffe, dass es nach den Umbauarbeiten ein wenig flotter läuft.

06.01.12

Nun ist es soweit. Ich habe meinen Romantic Thrill für Lyx, der auf verschiedenen Plattformen bereits mit Titel, Cover und dem Klappentext vertreten ist, beendet. Zumindest in der Theorie, das heißt: Der letzte Satz ist geschrieben, die Handlung ist abgeschlossen. Trotzdem bleibt noch einiges zu tun. Meine Lieblingsbeschäftigung – die Überarbeitung. Bis Ende Januar habe ich Zeit, an dem Text zu feilen, auf der To Do-Liste haben sich viele Punkte angesammelt.

Gestern jedoch, als ich den letzten Abschnitt durchsehen wollte, habe ich festgestellt, dass mir ein Kapitel verloren gegangen ist. Die Frust war groß – da hilft nur ein Entspannungsbad, auch wenn es sich nur um 8 Normseiten handelte. Kurz danach ist mir aufgefallen, dass das Kapitel nicht wirklich verschwunden war, es lag mir nur die unvollendete Version vor. Der Verlust reduzierte sich somit von 8 Seiten auf 5. Trotzdem ist es schwierig, sich dazu aufzuraffen, das, was man bereits gemacht hat, neu zu schreiben. Zum Glück ist mir aufgefallen, dass die vollständige Version auf dem Stick gespeichert war – nun, zumindest bis zu dem Moment, als ich die Kapitel am Abend zuvor zum letzten Abschnitt in einer Datei zusammengefügt habe. Danach habe ich dummerweise alles gelöscht.

Abends konnte mein Mann die Datei mit dem vollständigen Kapitel jedoch retten. Eine Software hat die gelöschten Daten wieder hergestellt, ein Glück, dass sie noch nicht überschrieben wurden.

Irgendwie war gestern nicht mein Tag. Durch das Herumjonglieren mit den Dateien bin ich dieses Mal total durcheinander gekommen, so dass ich dem Ganzen beinahe die Krone aufgesetzt habe und den Abschnitt, den ich bereits bearbeitet habe, fast mit der nicht bearbeiteten Version überschrieben. Aber nur fast. Noch rechtzeitig ist mir aufgefallen, dass ich gerade dabei bin, Mist zu bauen.

Mit anderen Worten: Ende gut – alles gut.

Für die Zukunft habe ich beschlossen, den nächsten Roman nur in einer Datei zu schreiben. Diese muss ich dann wie mein Augapfel hüten – ist sie weg, ist alles weg. Aber ich glaube, dass die Pannen dadurch minimiert werden können. Außerdem würde dies vielleicht helfen, meine Unlust beim Anblick eines leeren Word-Dokuments in den Griff zu bekommen. Gerade der Anfang eines jeden Kapitels fiel mir bisher sehr schwer. Vielleicht legt sich das, wenn ich vorher im bereits entstandenen Text scrollen darf.

17.12.11

Auf Ferdinand von Schirach bin ich durch Angelika aus dem Montségur-Forum aufmerksam geworden. In einem Thread über die Details in Krimis hat sie zwei kleine Ausschnitte gepostet, die durch eine trockene, ja, passive Erzählweise auffallen. Der erste Ausschnitt hat für mich gut funktioniert, der zweite nicht – letztendlich wollte ich aber wissen, wie dieser distanzierte Stil in einer seiner Erzählungen allgemein wirkt und was man dadurch erreichen kann. Leider bin ich die ganze Zeit nicht dazu gekommen, ein Buch dieses Autors zu lesen.

Vorgestern erreichte mich aber eine kleine Sendung des Piperverlags. Mit welcher Überraschung habe ich darin ein kleines Weihnachtsgeschenk entdeckt – die Kurzgeschichte „Der Bäcker“ von Ferdinand von Schirach! An dieser Stelle: Ein riesengroßes Dankeschön an die Presseabteilung des Verlags für diese unerwartete Freude.