Claudia Brendler hat sich als Teil des Musik-Comedy-Duos „Queens of Spleens“ einen Namen auf der Bühne gemacht. Sie hat bereits viele Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften vorzuweisen, mit „Eiertanz“ ist ihr Debüt bei Knaur erschienen, danach folgten weitere Romane. Mehr Informationen unter: www.claudiabrendler.de

Liebe Claudia, vielen Dank, dass du dir Zeit für dieses Interview nimmst.  Das Gespräch möchte ich mit deinem aktuellen Roman beginnen. „Dösende Möwen“ (Kanur) ist überraschend anders als deine heiteren Frauenromane „Eiertanz“ und „Paarungszeit“ – liege ich damit richtig?

Ja, ich habe bewusst das Genre „Komödie“ statt „komisches Frauenbuch“ gewählt. Ich wollte eine temporeiche, noch gagdichtere, ironisch-satirische und komplett durchgeknallte Komödie schreiben. Von Anfang an habe ich die Geschichte als comic-artig empfunden; die ursprüngliche Idee war auch, eine Zeichnerin hinzuzunehmen. Die männliche Hauptfigur, Simon, ist ja Comiczeichner und sieht die Leute ein bisschen wie Comicfiguren, auf jeden Fall als Stereotype.
Die Geschichte spielt auf einem Kreuzfahrtschiff, und Simon, der Ich-Erzähler, führt das Bord-Logbuch. Eine reizvolle Erzählposition: Die Figur befindet sich schreibend in der unmittelbaren Gegenwart, kann vorausdeuten, sich zwischendurch an etwas erinnern, kann sich in die Tasche lügen, sich korrigieren, ist ihren momentanen Gefühlszuständen ausgeliefert.
Außerdem kann er sich in seinem Logbuch wie ein Kabarettist oder Comedian direkt über die Vorgänge an Bord lustig machen. Dies dürfte ein neutraler Erzähler nicht, man hätte vermutlich den Eindruck, der Erzähler der Geschichte (oder gar die Autorin) mache sich über das Kreuzfahrtpublikum lustig.

Comedian oder Kabarettist … das ist hier die Frage. Zumindest für Deutschland, wo der Unterschied deutlich zu spüren ist. Welcher Richtung entspricht Simon deiner Meinung nach eher? 

Simon ist auf den ersten Blick mehr der Comedian. Er macht sich über Vorgänge auf dem Schiff lustig, analysiert seine Mitmenschen. Simons humoristische Mittel  sind Ironie und Selbstironie, sowohl Über- als auch Untertreibung. Er spielt mit Sprache und Erzählhaltungen,  er ironisiert Stilmittel wie z. B. „Cliffhanger“, parodiert die „Erzähleransprache“ an die Leser, beschäftigt sich mit der Frage, wem erzählt der Ich-Erzähler und warum, außerdem parodiert er einmal auch Thriller, in dem er typische Thrillerdialoge auf die Situation am Pool überträgt, und er analysiert die Sprache der Passagiere.

Klassische Comedy mit Pointendichte wären zum Beispiel seine satirischen Betrachtungen über die menschliche Balz und die Steinzeit. Vom Kabarettisten erwartet man den großen politischen Rundumschlag und eine Denkhilfe für das Publikum. Fast alle Künstler allerdings, die im Kabarett/Comedybereich tätig sind, empfinden diese Unterscheidung als aufgesetzt und oft auch als diskriminierend, wenn sie als Qualitätsmerkmal gebraucht wird. Es gibt selbstverständlich politische und äußerst tiefsinnige Comedy.  Deutschland braucht halt immer seine „E“- und „U“-Unterteilung und gelacht werden darf guten Gewissens nur auf gehobenem Niveau.

Du sprichst E- und U-Unterteilung an. Durch die Handhabung der Sprache, durch die Erzählhaltungen und die Ironisierung bestimmter Stilmittel  scheint Simon durchaus E-Züge zu haben. Gibt es mehr davon im Roman? 

Anfangs hatte ich daran gedacht, statt der beiden Figurenperspektiven von Simon und der weiblichen Hauptfigur Clara eine Multiperspektive zu wählen, mit schnellen Wechseln,  Sprüngen in verschiedene Köpfe, aber auch in die Perspektive der Sonne, einer nordischen Gottheit oder der human-watchenden Wale, die fassungslos das Schiff betrachten – doch das hätte den Rahmen leicht konsumierbarer Unterhaltung wohl gesprengt. 

Höre ich hier eine leichte Anspielung auf die  – manchmal tatsächlich etwas engen – Genre-Vorgaben heraus? ;) Wie schwer war es, sich auf diese Ideen zu verzichten, um den Roman „leichter konsumierbarer“ zu machen? 

Ich habe bei den vorigen Büchern schon die Erfahrung gemacht, dass Abweichungen vom Gängigen die Genreleser schnell überfordern und dass Subtiles nicht immer  wahrgenommen wird. Von Verlagsseite wurde mein Wunsch, an die Grenzen zu gehen, unterstützt, trotzdem habe ich in Absprache mit meiner Lektorin dann diese Idee immer mehr zurückgefahren,  auch aus Zeitgründen. Die nächste Stufe war die Idee einer Traumschiffparodie  aus Sicht von drei Gruppen, aber dann hätte ich das Logbuch nicht in dieser Form machen können. Und das Logbuch war mir wichtig. So blieb Simon als eine Art „allwissender Erzähler“, und komplementär dazu die Sicht der weiblichen Hauptfigur, die nicht mehr als der Leser weiß. Auf die Passagiersicht habe ich verzichtet – was die Passagiere zu Karikaturen macht, dieses Risiko bin ich bewusst eingegangen.
Meine Lektorin schlug vor, die ursprünglichen multiperspektivischen Entwürfe noch zu verwenden, und so entstand der eBook-Prolog zu den Möwen, der „Heimathafen.“ Dort gibt es neben sechs anderen Perspektiven auch zwei Passagiersichten auf die Dinge. Als ich die Szenen überarbeitet habe, hat mich der Verzicht auf diese Ideen schon geschmerzt. Dies wäre viel mehr in Richtung Comedy zum Mitdenken gegangen.

„E“ kommt ja von „Ernste Literatur“. Darf sie denn überhaupt Humor haben? Und wenn ja, was macht ihn dort aus?

Ja, unbedingt – mir fallen dazu im deutschsprachigen Raum sofort Hans Ulrich Treichel Thomas Glavinic, Karen Duve und Markus Orths ein. Wobei Glavinic und auch Orths den Literaturbetrieb als Thema haben („Das bin doch ich“ und „Hirngespinste“).  Wenn es durchgängig  komisch ist, nähern wir uns natürlich schon wieder einem Grenzbereich an.  Was man aber in „E“ durchaus darf: Böse und komisch, skurril und komisch, tragisch und komisch – der gute Ausgang ist hierbei nicht garantiert, noch nicht einmal erwünscht.  Dies unterscheidet Komik/Tragikomik in „E“ vom puren Lustspiel. Natürlich „darf“ und muss man in der reinen Komödie ernste Hintergründe und ernste Motivationen haben, man darf  und soll die Figuren sogar an den Abgrund führen, aber wenn sie fallen, haben sie wie im Comic gleich ein Pflaster auf der Nase. Max Frisch spricht von „Zuversicht“ einem „Gefühl, dass im Grunde doch alles zum besten bestellt sei (...), das ist der fromme Goldgrund, den wir so sehr ersehnen, und ohne ihn gibt es kein wirkliches Lustspiel.“
Fehlt der fromme Goldgrund, nehmen es Komödienleser oder Comedyzuschauer übel, wobei sie manchmal wünschen, dass auch ernstere oder realistische Töne angeschlagen werden, ich bin aber sicher, dass dieser Wunsch eine (unbewusste) Grenze hat.  Eine reine Komödie, auch Bühnencomedy, hat etwas Eskapistisches. 

Das klingt so, als wäre die E-Literatur auch nicht ganz so frei von Grenzen. So wie die U-Literatur oft gewissen Vorgaben folgt. Bist du deshalb von ChickLit auf Comedy und mit „fette Fee“ (dtv, Januar 2015) schließlich auf die EU-Literatur umgestiegen?

Es war eher umgekehrt, ich habe literarisches Schreiben und Bühnencomedy immer nebeneinander betrieben, bin dann schreibend von „E“ auf Chicklit umgestiegen – weil es sich so ergab – und jetzt kehre ich langsam wieder zurück, wobei ich den EU-Bereich sehr reizvoll finde, speziell die Möglichkeiten der Tragikomödie. Das heißt: ohne Pflaster und Goldgrund, aber mit ein bisschen Hoffnung.  Ich nenne die „fette Fee“ gern einen ernsten Roman über das Komische, weil die Hauptfigur Comedian ist und fieberhaft alles nur im Ansatz Witzige aus der Realität zu ziehen sucht und aufschreibt. Sie ist ziemlich unter Druck, sie muss dringend eine komische Nummer schreiben.  Das, was sie erlebt, ist eher weniger komisch – allerdings ist sie auch nicht das Klischee des depressiven Komikers, das es zwar wirklich gibt, das ich hier aber nicht bemühen wollte, sie ist eine zupackende Figur, verzweifelt auf der Suche nach Erfolg.
Das Thema des Romans ist ernst, und es steht, im Gegensatz zu den Genreromanen, viel zwischen den Zeilen. Ob es mir gelungen ist, dieses Unausgesprochene wirklich zum Klingen zu bringen, weiß ich natürlich nicht.  

Wie definierst du für dich den EU-Bereich?

Es gibt ja keine offizielle Definition von EU. Erscheint das Buch im Hardcover der entsprechenden Abteilung eines Verlages, der „E“ vertritt, dann wird es auch als „E“, besprochen, und hat zumindest die Chance von Feuilleton/Presse/Kulturbeauftragten wahrgenommen zu werden. Ist das Buch auch unterhaltsam und möglicherweise sogar komisch, wird dies in der Besprechung vielleicht lobend, manchmal auch kritisch, darauf hingewiesen, es bleibt aber „E“. Erscheint es unter anderen Voraussetzungen, wird es eher als „U“ wahrgenommen und vermarktet, auch wenn es sich an der Grenze bewegt. Es gibt ja Verlage, die offen für diese Grenzgänger sind, trotzdem findet, glaube ich, eine Entscheidung hinsichtlich der Vermarktung und auch der Wahrnehmung statt. Bei mir macht sich die Unterscheidung eindeutig an der Sprache fest: darf ich eigen, experimentell etc sein (immer vorausgesetzt, die Geschichte verlangt dies!)? Kann ich dem Leser/der Leserin etwas zumuten? Will man da draußen Fragen oder Antworten? Dann verlasse ich den Bereich reiner Unterhaltung ...
Ein großes Vorbild im Bereich tragikomische EU ist für mich übrigens Doris Dörrie, sowohl in ihren Texten als auch in den (nicht nur lustigen) Filmen, wie zum Beispiel „Kirschblüte“, der tragisch, absurd und dabei komisch ist.

Weiter oben hast du erzählt, wie die „fette Fee“-Hauptfigur alles nur im Ansatz Witzige sammelt. Handelt es sich dabei tatsächlich um eine übliche Vorgehensweise für einen Comedian?

Auf jeden Fall ist man als Komiker ständig dabei, das Komische in der Realität aufzuspüren. Fast alle großen Komiker waren und sind Perfektionisten und viele sind akribische Aufschreiber. Ich denke, dass gerade aus der Beobachtung und der Fähigkeit, neue und originelle Zusammenhänge zu konstruieren, die besten Gags entstehen. Dafür muss man offen sein, auch und gerade gegenüber dem eigenen Unbewussten, außerdem neugierig und empathisch.  Wissen und Information, zum Beispiel darüber, welche Themen die Bevölkerung gerade umtreiben, gehören auch dazu. Handwerkszeug ist wie in jedem Job hilfreich, es gibt gute Comedyschulen, Handbücher, Lehrer.
Ansonsten braucht es Fleiß,  Sammelwut, Frustrationstoleranz. Aus vielen aufgeschriebenen Ideen wird ja nichts, und Comedy ist extrem flüchtig, man braucht immer frisches Material. Mut ist ebenfalls unabdingbar, man weiß ja nie, ob ein Gag funktioniert und gibt sich mit dem Ausprobieren schnell der Lächerlichkeit preis, auch dies passiert z. B. in der „Fee“.

Die Interessen der Bevölkerung sind vergänglich. Bis ein Roman erscheint, ist das Weltgeschehen oft nicht mehr aktuell. Auch die Reaktionen auf einen Gag kann man dabei nicht wie vor einem Live-Publikum testen. Welche Tipps kannst in diesem Bezug den Autoren geben?

Tagespolitisch kann man nicht sein, das geht noch nicht einmal in einem festen Bühnenprogramm. Man kennt das bei Büchern ja, man kann noch nicht einmal auf bestimmte Hits anspielen, die sind bei Erscheinen längst passé. Aber ein Thema wie z. B. eine Kreuzfahrt wird sich eine Weile halten, da die Begeisterung für Kreuzfahrten eher zunimmt, aus vielen Gründen, man kann schon abschätzen, ob ein Thema kurz- oder eher langlebig ist. Und die komischen Themen in Büchern haben ja auch immer viel mit den Figuren zu tun. Wenn eine Figur ein schräges Hobby hat, das kaum jemand kennt, wie Extrembügeln zum Beispiel, werden die Leser sich der Figur zuliebe darauf einlassen.
Zum Testen: Da hilft nur Vorlesen, testlesen lassen, auf Lesebühnen gehen – wenn man etwas schreiben will, das mit Attributen wie „zum Brüllen komisch“ etc beworben wird. (Ich schätze solche Werbung nicht unbedingt, aber so etwas wird gemacht.) Mit der Zeit bekommt man ein Gespür dafür, was Publikum/Leser lustig finden. Es sind meist nicht die eigenen Lieblingsstellen.

Durch die ChickLit-Romane, deine „Dösende Möwen“-Komödie und deinen literarischen Roman über das Komische hast du sehr unterschiedliche Bereiche ausprobiert. Wie wirkt die jeweilige Richtung auf den Humor aus?

Chicklit lebt stark von der Selbstironie der Heldin,  mit der die Leserinnen sich identifizieren wollen. Selbstironie ist typisch weiblicher Humor, der so von jedem toleriert wird; ist der weibliche Humor aggressiver, wird er als bedrohlich, sprich: zickig wahrgenommen. Also sind viele Chicklitheldinnen verschusselt oder in großen, nachvollziehbaren Nöten und von Chaos umgeben.  Im „Eiertanz“ versucht Gina, dem Chaos mit Akribie zu begegnen und führt eine Exceltabelle über Männerblicke: Ganzkörperscanner, Busenfetischisten, Hinternfetischisten, Schuhtypen, Torsofixierte und Tief-in-die-Augen-Schauer. Sie hat aber den Verdacht, dass ein Tief-in-die-Augen-Schauer nur ein Hinternfetischist ist, der abwartet, bis die Frau vorbeigegangen ist.
In der Komödie habe ich viel auf Pointe und Tempo geschrieben und auf absurde Situationen und schräge Figuren gesetzt. Ein Fingerhakelkampf zwischen dem Kapitän des Schiffes und einem schweigenden isländischen Schamanen auf einem isländischen Gletscher (die meisten Landgänge sind Traumschiffparodien), eine Hypnoseparty, bei der der Hypnotiseur einschläft, eine Liebesszene in einer wildgewordenen Erlebnisduschgrotte. Ein Kuturmanager, auf dessen Berufsbezeichnungsschild das l vergessen wurde und der unter zwanghaftem Zaubern leidet, ein Vokalfetischist, dem die weibliche Hauptfigur am Telefon das scheue e und das ordinäre ö machen muss, übrigens ein schöne Gelegenheit für Sprachspiele, ebenso wie die Lyrik des dichtenden Kapitäns. Es kann durchaus sein, dass ich dabei manchmal zu viel des Guten getan habe.
In der Fee habe ich nicht auf Pointe geschrieben, der Humor ist leiser und Nebensache, er beruht auf der Weltsicht der Figuren und deren Zusammenprall: Die getriebene Komikerin und ein fünfzehnjähriges übergewichtiges Mädchen, das in einer Fantasywelt lebt, in der sie eine schlanke, ziemlich grausame Fee ist.

Du schreibst, dass Selbstironie typisch weiblicher Humor ist. Gibt es auch den „typisch männlichen Humor“?

Männer dürfen aggressiver, feindseliger und „ordinärer“ sein. Es gibt sogar eine sogenannte „Studie“ in der behauptet wird, der wahre Humor sei der männliche,  Lachen sei aggressiv, Humor habe generell mit Testosteron zu tun. Aber in dieser Studie wird Spott mit Humor gleichgesetzt.  Man denke nur an Loriot und seinen feinen Humor, schon haben wir eine ganz andere Art männlicher Komik.
Generell wird bei Männern das Aggressive, Derbe, Schweinische eher toleriert oder goutiert, bei Frauen macht es Angst. Und die Frau, die  sich die „Macht über das Lachen“ nimmt, gibt es ja noch nicht so lange, ich denke, früher neigte man mehr dazu, über Frauen zu lachen. Das hängt den Frauen nach, sie machen immer noch viele Witze über ihre eigene Ungeschicklichkeit, körperliche Unzulänglichkeiten, generell viel mehr Witze über den Körper (man denke auch an die überaus witzige Marilyn Monroe!), vielleicht ist den Frauen auch die Zustimmung des Publikums wichtiger als den Männern. Und sie sind sicher empathischer, ihnen tut schneller eine Figur leid. Ich selbst finde weniger aggressiven, persönlichen, selbstironischen und charmanten Humor  durchaus erstrebenswert und ich denke, dass beide Arten ihre Berechtigung haben und sich gut ergänzen.

Wo siehst du dich zukünftig als Schriftstellerin: in ChickLit, Komödie oder im E-Bereich?

Im E-Bereich, wo ich auch mal ganz ohne Komik auskomme und in dem ich auch angefangen habe. Einfach, weil mich die Möglichkeiten der Sprache und weniger eindeutige, auf Gedankenspielen oder Fragen beruhende Handlungen viel mehr reizen, als die eher filmische Schreibweise und die Plots gängiger und guter Unterhaltungsliteratur. Auch in der Tragikomödie fühle ich mich zu Hause.
Chicklit habe ich erst  aus Recherchezwecken gelesen, und es hat Spaß gemacht, aber ich habe gemerkt, dass ich mich in dieser Welt zu fremd fühle.

Zum Beispiel redet Gina in Eiertanz mit einer Kuh auf einer Weide. Eigentlich die klassische Situation der Psychoanalyse, die Kuh macht’s wie Sigmund Freud, sagt nix und eröffnet damit ein weites Feld voller Möglichkeiten. Gina als junge Chicklitheldin  stellt diesen Zusammenhang nicht her. Bei ihr heißt es: Wenn eine Kuh sich mit verschränkten Armen hätte zurücklehnen können, ich war sicher, sie hätte es in diesem Moment getan. Ich hätte mit dieser Situation liebend gern Psychoanalyse-Gags gemacht,  es passte aber weder zu den Figuren noch zum Thema. Und darauf möchte ich in Zukunft nicht mehr verzichten müssen.  

 

Vielen Dank für das Interview, liebe Claudia!

Das Interview führte Olga A. Krouk (www.olgakrouk.de oder www.facebook.com/OlgaAKrouk)